
Mark Warnecke, Arzt und Ex-Schwimmweltmeister, hat das Produkt AM-Sport entwickelt.
(OBr) Der Einsatz von Eiweißprodukten im Sport zur Versorgung des Organismus mit Aminosäuren hat eine lange Tradition und ist in zahlreichen Studien mit unterschiedlichsten Ergebnissen hinreichend bewertet worden. Besonders in kraftorientierten Sportarten und zur Regeneration werden Proteindrinks von vielen Sportlern eingesetzt. Die wenigsten Sportler wissen aber, dass nicht der Krafteinsatz im Sport allein den Aminosäure-/ Proteinbedarf erhöht, es ist vielmehr die muskuläre Gesamtleistung - und die ist beim Ausdauersport mit Abstand am höchsten. Deshalb braucht (verbraucht) der Ausdauersportler häufig mehr Proteine als ein Kraftsportler.
Bezüglich der Resorption aus dem Magen-Darm-Trakt ins Blut und somit für eine zielgerichtete Substitution haben sich reine Aminosäureprodukte in Pulverform auf Basis von Proteinhydrolysaten als optimal erwiesen. Zudem sind solche Hydrolysate sehr gut wasserlöslich und bedürfen quasi keiner Verdauung, was auch einen Einsatz während der Belastung möglich macht. Aminosäuren werden in essentielle (können nicht vom Körper selbst gebildet werden und müssen von Außen zugeführt werden) nicht essentielle (kann der Körper selbst herstellen) Aminosäuren unterteilt. Die Einteilung in essentielle und nicht essentielle Aminosäuren erweichte schon mit dem Zusatz der „semiessentiellen“ Aminosäuren. Es konnte aber gezeigt werden, dass gerade für Sportler die nicht essentiellen Aminosäuren von großer Bedeutung sind, da sich diese durch Belastung messbar im Serum und in der Zelle erniedrigen und binnen 24h nicht mehr erholen. Das heißt, der Körper kann die nicht essentiellen Aminosäuren zwar selbst herstellen, aber nicht schnell genug im Verhältnis zum Verbrauch durch Ausdauerbelastung. Schlechtere Regeneration und Leistungseinbußen stehen hier im Vordergrund.
Seit mehrere Studien andeuten, dass unter Trainings- und Wettkampfbelastung im Ausdauerbereich bis zu 30% der benötigten Energie aus Aminosäuren gewonnen werden kann, rückt daher auch eine Einnahme während der Belastung auch zunehmend in den Fokus. Hierzu ist dann allerdings auch die Zufuhr kalorisch relevanter Mengen notwendig: Eine Substitution mit 30 bis 60g Aminosäuren, im richtigen Verhältnis gemischt mit Kohlenhydraten während der Trainings- bzw. Wettkampfbelastung bringt hier den gewünschten Effekt.
Eine unabhängige Studie von SALUTO (Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen) konnte zeigen, dass aus labortechnischer Sicht viele Sportler unter einem Aminosäuremangel leiden und hierdurch einem deutlich höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt sind. Im Rahmen der Studie konnte gezeigt werden, dass Ausdauersportler ohne zusätzliche Aminosäurezufuhr ein Risiko von 65% hatten, sich im Untersuchungszeitraum ohne äußere Einflüsse zu verletzen, während bei den Sportlern, die täglich 30g Aminosäuren substituierten die Verletzungswahrscheinlichkeit signifikant auf lediglich 5% sank. „Nach der Feststellung von eklatanten Mängeln bezüglich der Aminosäureversorgung bei Hochleistungssportlern haben wir lange eine Aminosäuremischung gesucht, die zu einer gezielten Auffüllung der Speicher dient. Wir empfehlen mittlerweile vielen Athleten das Produkt AM SPORT, da unsere Blutuntersuchungen optimale Auswirkungen nach der Einnahme gezeigt haben“, so das Fazit von SALUTO.
Bei der schnelleren Ausheilung von Mikroverletzungen, die unter Trainingsbelastungen entstehen können spielen Aminosäuren ebenso eine entscheidende Rolle wie bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen des menschlichen Immunsystems. Die regelmäßige Substitution einer Mischung aus Aminosäuren sollte also primär nicht unter dem Aspekt der „Leistungssteigerung“ sondern mit Blick auf eine bessere Regeneration und somit der Vermeidung von Verletzungen, einer reduzierten Infektanfälligkeit und einer optimalen Energieversorgung während der Belastung erfolgen.
Viele Spitzensportler im Hochleistungssport haben dies erkannt. Athleten wie die 5-fache Biathlon Weltmeisterin Andrea Henkel, Triathleten wie Michael Raelert und Stephan Vuckovic, Surf-Legende Björn Dunkerbeck so wie Mannschaften der 1. Fußball-Bundesliga und Eishockeyspieler der DEL zeigen sich sehr zufrieden was die Leistungs- und Regenerationsfähigkeit so wie die verminderte Infektanfälligkeit selbst unter härtesten Belastungen angeht. Auch im ambitionierten Breitensportbereich wird dies zunehmend erkannt.
Mark Warnecke ist Arzt und ehemaliger Leistungsschwimmer. Mitte der 90er Jahre konnte er über die 100 m Bruststrecke u.a. zwei Weltmeistertitel (1995/2000) und eine olympische Bronzemedaille (1996/Atlanta) erringen.
Nach einer längeren Pause wollte er es im Jahr 2005 dann noch einmal wissen. Neben einer Umstellung der Trainingspläne setzte er hierbei auf sein selbstentwickeltes Aminosäure-Präparat. Am 27. Juli 2005 gewann Mark Warnecke bei der Schwimm-WM im kanadischen Montréal den Wettbewerb über 50 m Brust und wurde mit 35 Jahren gleichzeitig der älteste Schwimmweltmeister seit 1971.